Burnout / Boreout 2017-09-07T17:04:30+00:00

Resilienzfähigkeit

„Eine Krise ist ein produktiver Zustand“

Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen gut zu meistern. Diese hängt nicht von der Persönlichkeit ab, sondern lässt sich trainieren.

Was ist Resilienz?
Resilienz ist mentale Widerstandskraft in Krisen. Es ist eine Art „Stehaufmänncheneffekt“.

Wer über Resilienz verfügt, durchsteht Krisen besser.

Das amerikanische Militär beispielsweise gibt jährlich 100 Millionen Dollar für das Resilienztraining ihrer Soldaten aus. Der Grund: Viele kommen aus Krisen- und Kriegseinsätzen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTPS) zurück. Mit dem Resilienztraining kann man PTPS entgegensteuern. Und auch das deutsche Militär setzt mittlerweile auf solche Trainings, weil deren Wirkung erprobt ist.

Wer profitiert noch davon?
Resilienz nutzt jedem, weil jeder früher oder später mit Situationen zu tun hat, die Krisen sind oder in Krisen enden können. Es muss aber nicht immer gleich das Thema Tod oder schwere Erkrankungen sein, auch vergeigte Prüfungen oder schwierige Jobsituationen belasten sehr.

Wichtig: Krisen sind zeitlich begrenzt und können überwunden werden.
Max Frisch sagt hierzu: Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Da unsere Berufswelt immer schnelllebiger wird, ist Resilienz auch immer mehr ein Berufsthema – vor allem, weil psychosoziale Erkrankungen so stark zunehmen.

Studien zeigen, dass etwa ein Drittel aller Menschen Widerstandsfähigkeit besitzt, der Rest nicht oder kaum.
Die amerikanische Psychologin Emmy Werner untersuchte mit der Kauai-Studie hawaiianische Kinder von ihrer Geburt an 40 Jahre lang – und zwar den gesamten Geburtsjahrgang 1955 der Insel Kauai. 30 Prozent wuchsen dabei unter schwierigen Bedingungen auf. Ein Drittel davon entwickelte sich dennoch gut.
Diese Kinder verfügten über soziale und individuelle Schutzfaktoren, die ihre Widerstandsfähigkeit förderten und bis ins Erwachsenenalter wirkten. Das heißt, die Herkunft allein entscheidet nicht darüber, wie man sein Leben gestaltet, sondern auch die Resilienz.

Worauf kommt es da an?

  • Auf Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung.
  • Das Verlassen der Opferrolle und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
  • Resiliente Menschen bauen sich Netzwerke auf, planen ihre Zukunft und können außerdem gut improvisieren.

Das persönliche Resilienzprofil besteht aus diesen Faktoren, die je nach Person mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Menschen neigen häufig dazu, sich nur der stark ausgeprägten Fähigkeiten zu bedienen. Das läuft automatisch ab. Es ist jedoch effektiver, weitere Fähigkeiten kennen zu lernen und sein Verhalten und seine Einstellung entsprechend zu verändern.

Wie schafft man das?
Sie müssen wissen, welche Einstellungen und Handlungen Ihnen helfen, eine Krise zu meistern. Und sich dann darauf fokussieren. Das erfordert einige Übung.

Die alten Verhaltensmuster müssen aufgebrochen werden, was jedoch mit der Zeit immer besser gelingt.

Fordern Sie hierzu unsere Trainingsangebote an.

Bewältigungsstrategie für Burnout oder Boreout

Ist Burn-Out (K)eine Modekrankheit?
Burnout in aller Munde.

Offenbar zeigt sich in den verschiedenen Ausformungen und Wahrnehmen der Erschöpfung und Depression ein Symptom unserer Zeit, die für Schwächen und Ausfälle speziell im psychischen Sektor wenig Verständnis zeigt.

Immerhin gilt „Burnout“ und „Boreout“ kraft des Begriffes in gewisser Weise als gehobener Defekt. Aber kann man Burnout und Boreout deshalb zur Modekrankheit verkleinern?

Wenn Körper und Seele signalisieren „So geht es nicht mehr weiter“, werten viele Betroffene das als individuelles Versagen. Experten sehen das anders: Symptome und auch andere Krankheiten sind immer eine kompetente Botschaft des Körpers und diese Botschaft will sagen:
Mensch Du musst was verändern oder lernen“!

Es geht um Anerkennung der „Endlichkeit“.
Jedoch in unserer gesellschaftlichen Ideologie wird Endlichkeit tabuisiert. Wir tun so als gäbe es keine Grenzen. – Doch das stimmt nicht!
Burnout und Boreout spiegeln auf der individuellen Ebene unser kulturelles Muster, welches Begrenzungen leugnet. Insofern ist „Ausgebrannt“ sein oder „Unterforderung“ im Job auch eine …

„Chance für Veränderungsprozesse“!

Welche Möglichkeiten der Prävention oder Bekämpfung gegen dieses Syndrom gibt es?

Experten sagen:

Außer der Steigerung der Resilienzfähigkeit und der Übung der Achtsamkeit, ist es wichtig nicht nur seinen Körper sondern auch sein Gehirn ausreichend zu reinigen, zu nähren und zu schützen.

Eine erste Darstellung unserer Vorgehensweise zur Burnout-Beratung finden Sie auf der Seite Employability-Beratung für Mitarbeiter.

Unsere Buchempfehlung zu diesem Thema:
„Schlau gelaunt“ von Frau Dr. med. Petra Wenzel.

Seelische Ausgeglichenheit

Mehr Zufriedenheit, Ausgeglichenheit & Lebensqualität

Was hilft gegen Stimmungsschwankungen?

Wer kennt das nicht? Gerade noch gut gelaunt und fröhlich, ist die Stimmung wenige Minuten später plötzlich im Keller oder wir wachen eines morgens auf und haben schlechte Laune – scheinbar ganz ohne Grund.

Solche Stimmungsschwankungen gehören zum Alltag. Jeder ist im Laufe des Lebens und oft sogar im Laufe eines Tages mehr oder weniger stark von ihnen betroffen. Erst, wenn sie besonders stark oder häufig sind, können sie unter Umständen auch zu einer Belastung werden.

Wenn Stimmungsschwankungen das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen

Manche Personen leiden – manchmal auch nur in bestimmten Phasen – sehr stark unter Stimmungsschwankungen. Diese sind dann nicht mehr nur Anlass, sich lebendig zu fühlen, sondern können zum Teil auch das seelische Wohlbefinden einschränken. Wer im Laufe eines Tages mit häufigen Stimmungswechseln oder ständigen Stimmungseinbrüchen ohne augenscheinlichen Grund zu kämpfen hat, fragt sich zurecht ob etwas nicht stimmt. Manchmal können physische Erkrankungen, wie Erkrankungen der Schilddrüse oder Mangelerscheinungen oder psychische Erkrankungen, wie Depressionen oder eine bipolare Störung die Ursache für starke Stimmungsschwankungen sein.

Oft jedoch liegen hormonelle Ursachen vor, so haben Frauen zum Beispiel während er Periode, in der Schwangerschaft oder bei Eintreten der Wechseljahre mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Generell können Phasen, die von beruflichem oder emotionalem Stress gekennzeichnet sind vorübergehend untypische Stimmungsschwankungen hervorrufen. Sollte keine behandlungswürdige organische oder psychische Ursache zu finden sein, können Stimmungsschwankungen mit ein paar Tipps auch allein in Angriff genommen werden.

Tipps bei Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen werden häufig durch einen unausgeglichenen Lebensstil hervorgerufen. Schlechte Ernährung, Stress im Job, mangelnde Bewegung und wenig Entspannung führen dazu, dass der Körper und die Seele im Ungleichgewicht sind. In diesem Fall sind starke und unangenehme Stimmungsschwankungen also lediglich ein Warnsignal von Körper und Psyche, auf die Bremse zu treten und den eigenen Lebensstil zu überdenken. Die drei wichtigsten Bereiche – Ernährung, Entspannung und Bewegung – anzupassen, kann Wunder für das seelische Wohlbefinden bewirken.

Ernährung

Wenn wir unserem Körper nicht die Nährstoffe und Vitamine geben, die er braucht, macht sich das nicht nur hinsichtlich der organischen Gesundheit, sondern auch psychisch bemerkbar. Stimmungsschwankungen sind häufig auch ein Anzeichen, dass der Körper unterversorgt ist. Ein erster Schritt für eine ausgeglichenere Stimmung ist daher, genug und gesund zu essen, das heißt auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche und vitaminreiche Ernährung zu achten.

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